Samstag, 7. November 2009

Nebel, Nebel, Nebel

Huiuiui da war ganz schön viel Bodennebel angesagt gestern...

Wer einen Blick auf meinen Eintrag vom 25. Oktober wirft, wird sehen, dass man auf diesem Bild hier eigentlich mehr sehen sollte! Den ganzen Tag war es total neblig, so dass man kaum etwas sehen konnte!


Abends ging es dann in die Stadt und auf dem Heimweg wurde es mit dem Nebel schlimmer und schlimmer. Auf dem ersten Stück konnte unser Fahrer immerhin noch die Lichter der Wagen vor uns sehen, irgendwann waren auch die verschwunden und es ging im Schritttempo vorwärts.
Als wir unseren Fahrer dann dazu bringen wollten, von der sowieso schon unbeleuchteten Fahrbahn abzubiegen und auf einem Schotterweg (nur ein kurzes Stück, was er aber nicht wusste) weiterzufahren, wurde es ihm dann doch zu viel des Guten. Er hielt an, begutachtete den Weg, auf den wir ihn schicken wollten (sah natürlich immer noch kaum die Hand vor Augen) und entschied, dass er hier bestimmt nicht abbiegen würde. Das hieß für Karen und mich dann also: zahlen und das restliche Stück (ca noch 5-10 Gehmin. von zu Hause) laufen.

Bei unserem Compound angekommen, schauten die Guards ganz schön verdutzt, als wir zwei Mädels da einfach so aus dem Nichts auftauchten - weit und breit kein Auto und auch sonst war um die Uhrzeit in der näheren Umgebung eigentlich nichts mehr los.

Heimgekommen sind wir natürlich gesund und munter!

PS: Als ich eben von den Jungs allein nach Hause laufen musste, hab ich beim Verabschieden noch Witze gemacht, von wegen jetzt ist bestimmt wieder neblig...Kaum tret ich aus der Tür: Man sieht wieder nur 5-10 Meter! Wenn die nächsten Wochenenden auch so aussehen, dann wird das mit dem Sightseeing gar nicht so einfach...

Donnerstag, 5. November 2009

Noch mehr Fotos aus der Mongolei!


Die Schafherde unserer "Gastfamilie"


Unser Guide und ich vor der Opferstätte der Mongolen, die unter anderem den Himmel anbeten.

Karen und ich vor der schoenen Landschaft - man beachte unsere vielen Kleiderschichten!


Am nächsten Morgen gab es Schneeeeee! (Und es war noch kälter!)

Es schneit, es schneit!





Wie angekuendigt, waren Karen und ich letztes Wochenende in der inneren Mongolei. Hier ein paar Bilder und ein kleiner Reisebericht:


Das Wochenende in der Mongolei war echt ei
n Abenteuer. Karen und ich sind am Freitag Spaetnachmittag mit dem Flieger nach Hohhot geflogen (ca 1 Flugstunde). Dort wurden wir dann gleich von einem aus der Jugendherberge und dem Fahrer abgeholt und es ging ins Hostel. Die bieten dort eben auch Touren in die Grasslands an, entweder nur einen Tagesausflug oder inklusive Uebernachtung. Wir haben uns dann fuer die Uebernachtung entschieden. Abends ging es dann noch kurz mit einem Englaender, der die Grasslandstour am Tag zuvor gemacht hatte, was essen und dann auch bald ins Bett.

Am Samstag ging es nach einem kurzen Fruehstueck los in den Norden. Dort erst noch auf einer vielbefahrenen Strasse, die durch die Berge fuehrte, dann war immer weniger los und irgendwann bogen wir dann auch noch von der Strasse auf einen Feldweg ab. Nach ca. 2,5 h Fahrt kamen wir dann an dem kleinen Wohnhaus unserer "Gastfamilie" mitten im Nirgendwo an. (Fotos gibts dann im Blog). Zuerst machten wir einen kleinen Spaziergang und dann gab es Suppe zum Mittagessen. Nachmittags folgten dann zwei weitere, etwas groessere Spaziergaenge. Und es wurde kalt. Seeeeeeehr kalt. Ich hatte meine Skiunterwaesche an, dann noch ein T-Shirt, meine Pullijacke, meine braune Jacke, mein Buff, einen Schal und meine Handschuhe. Warm war es einem dann immer noch nicht so ganz. Eigentlich wollten wir auch reiten gehen, jedoch war unser Gastvater mit seinen zwei Toechtern in der Stadt unterwegs und er ist derjenige der die Pferde imer einfaengt (die sind halbzahm) und somit fiel das Reiten dann aus, was zwar schade war, aber vielleicht aus ganz gut, den auch ohne Pferd war es schon windig genug. Abneds gab es dann nochmal eine Art Suppe, anschliesssend noch Spiesse. Da unser Guide (der aus der Jugendherberge) der einzige war, der ueberhaupt etwas Englisch sprach, war leider nicht so viel mit Kommunikation. Allerdings haben wir ihm dann Maumau beigebracht und das sicher eine Stunde lang gespielt.

Eigentlich war dann vorgesehen, dass Karen und ich in einer dieser urspruenglichen Yurten uebernachten. Allerdings war es so dermassen kalt und windig (ich schaetze mal so -10 Grad) und die Yurten hatten keine richtige Wand sondern nur Zeltstoff und keinen Ofen, deshalbentschlossen wir uns, auch im Haus mit den anderen zu schlafen. Ihren Blicken nach zu urteilen haetten sie uns ansonsten auch fuer voellig durchgeknallt gehalten.

Im Haus war es zwar auch nicht mega warm, aber mit ein paar Decken wurde es dann doch kuschelig und so habe ich richtig gut geschlafen. Am Sonntag gab es dann gebackenen Fladenbrote zum Fruehstueck und nach einem kurzen Blick nach draussen (windig, Schnee, kalt), hielt uns dann nicht wirklich viel davon ab, wieder nach Hohhot zurueckzufahen.

Dort wollten wir zunaechst die Stadt erkunden, hatten allerdings nur einen aus einem Reisefuehrer rauskopierten Stadtplan. Nach 2 h wussten wir ueberhaupt nicht mehr, wo wir eigentlcih waren und waren total durchgefroren. Also in ein Taxi gesetzt und ihm den tollen Zettel von der Juhe unter die Nase gehalten, wo die Adresse draufstand. Obwohl wir in der Nacht eigentlich viel geschlafen hatte, haben wir uns dann nochmal fuer 2,5 h hingelegt, so Kaelte ist einfach anstrengend!

Gegen Abend ging es dann wieder zum Flughafen, wo wir ersteinmal feststellen mussten, dass eigentlich alle Fluege nach Peking gecancelt waren, ausser unserer, der allerdings auch der letzte an diesem Tag sein sollte. Grund: Schlechtes Wetter in Peking (hier hat es am Sonntag wohl soooo dermassen geschneit, dass sogar der LH Flieger nach Frankfurt nicht starten konnte!). Wir waren relativ frueh da und mussten noch 3 h am Flughafen ausharren und 3 h koennen ganz schoen lang sein, wenn man nicht weiss, ob man heute noch nach Hause kommt. Ich war vor allem deshalb gestresst, weil am Montag 3 Meetings auf dem Plan standen, davon unter anderem mein eigenes Kickkoff-Meeting!

Im Endeffekt hatten wir dann aber nur 10 min Verspaetung und alles lief wunderbar. Trotzdem war ich echt erleichtert als ich wieder in unserer Wohnung stand!

Alles in allem ein richtig cooles Wochenende!

Mehr Info gibts bald!


Hier noch ein paar Fotos: